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Die Mühle

Älteste Aufnahme der Michelsmühle im Familienbesitz. Aufnahmedatum: 1925, damals noch Getreidemühle
Älteste Aufnahme der Michelsmühle im Familienbesitz. Aufnahmedatum: 1925, damals noch Getreidemühle

1740 erste Nennung der Michelsmühle, damals noch als Getreidemühle genutzt. Diese befindet sich seit 1903 im Familienbesitz und wurde vom neuen Besitzer Joseph Bott, welcher das Müllerhandwerk gelernt hatte, noch bis ca. Mitte der 20er Jahre zur Herstellung von Weizengries genutzt. Joseph Bott war der erste Müller, der in dieser Gegend Weizengries herstellte. Zum Zeitpunkt, als Joseph Bott die Mühle kaufte, befand sich diese in einem maroden und primitiven Zustand. Das unterschlächtig angetriebene Wasserrad und der Wellenbaum (Wasserradwelle) sowie sämtliche Zahnräder bestanden komplett aus Holz. Die Zähne der Zahnräder brachen oft und mussten stetig erneuert werden. Angetrieben wurden ein Hohlgang und ein Putzgang. All diese Gerätschaften befanden sich in dem jetzt als Ferienwohnung  genutztem Haus.

In den zwanziger Jahren wurde das Müllerhandwerk aufgegeben und die Mühle einer großen Umbaumaßnahme unterzogen. Das hölzerne Wasserrad mit Welle wurde durch ein oberschlächtiges Rad abgelöst, welches größer und aus Metall ist. Alle hölzernen Zahnräder wurden durch gusseiserne Zahnräder ersetzt. Die Griesmühle wurde ausgebaut und zunächst durch den Antrieb des Horizontalgatters ersetzt, welcher später um den des Vollgatters erweitert wurde.

In diesem Zustand befindet sich die Mühle bis heute.

Das Wasserrad

Text folgt in Kürze